Wie fotografiert man ein Kunstwerk für eine Wertermittlung?

Für eine erste Werteinschätzung brauchen wir keine professionellen Fotos, aber die richtigen. Mit Ihrem Telefon und diesen fünf Schritten gelingt das in wenigen Minuten.

1. Die Vorderseite, frontal

Stellen Sie das Werk aufrecht an eine Wand oder legen Sie es flach hin. Fotografieren Sie frontal, ohne Blitz, bei Tageslicht, aber nicht in direktem Sonnenlicht. Achten Sie darauf, dass das gesamte Werk einschließlich Rahmen auf dem Foto ist und die Kanten gerade sind.

2. Die Rückseite

Die Rückseite verrät oft mehr als die Vorderseite: Etiketten von Galerien und Auktionen, Stempel, Aufschriften, der Zustand der Leinwand oder der Tafel, die Art des Keilrahmens. Fotografieren Sie die gesamte Rückseite und danach jedes Etikett oder jede Aufschrift einzeln, scharf und lesbar.

3. Die Signatur

Machen Sie eine Nahaufnahme der Unterschrift, Datierung und eventuellen Nummerierung. Bei Grafik: auch die Nummerierung (zum Beispiel 23/100) und Stempel.

4. Details und Schäden

Fotografieren Sie einige Details der Farboberfläche (sodass der Pinselstrich sichtbar ist) und alle Schäden, die Sie sehen: Risse, Craquelé, Verfärbung, Stockflecken, Abplatzungen bei Keramik.

5. Maße und Angaben

Messen Sie Höhe und Breite ohne Rahmen (bei Skulpturen auch die Tiefe). Notieren Sie, was Sie wissen: Künstler, Titel, Technik, wie und wann das Werk in die Familie kam und welche Dokumente Sie haben.

Was Sie besser nicht tun

  • Nicht reinigen, nicht mit Wasser abstauben oder ‚kurz aufarbeiten‘
  • Nicht aus dem Rahmen nehmen, wenn das nicht einfach möglich ist
  • Keinen Blitz verwenden; er erzeugt Spiegelungen und falsche Farben

Versenden

Senden Sie die Fotos per WhatsApp oder per E-Mail an info@erfgoedkunstadvies.nl, oder melden Sie das Werk über Kunstwerk anmelden an. Sie erhalten eine kostenlose erste Einschätzung.